WISSENSWERTES


Neue Seerose aus Österreich - Nymphaea „Vaclav Havel“

Schwimmteiche als Todesfalle für Kröten - Verband Österreichischer Schwimmteichbauer

Der Schwimmteich Dschungel



NEUE SEEROSE AUS ÖSTERREICH
Nymphaea „Vaclav Havel“

Wolfgang Fleischer ist der einzige Seerosenzüchter in Österreich und hat in den letzten Jahren mehrere neue Sorten gezüchtet – mit unglaublicher Ausdauer und großer Leidenschaft – Nymphaea „Vaclav Havel“ ist bisher die Krönung seiner züchterischen Arbeit: eine kompakte, winterharte und reichlich blühende Sorte, die durch ihre orange-lachsfarbenen Blüten die Aufmerksamkeit jedes Besuchers auf sich zieht.

Seerosenbabys haben einen Vorteil: sie schreien nicht. Ansonsten sind sie ziemlich anspruchsvoll: ausgewogene Startnahrung (welcher Säugling verträgt Schweinsbraten?) umtopfen., Wasserstand langsam heben, wieder umtopfen, wieder und wieder, 3 Jahre lang. Dann ist es soweit: aufregende zwei Stunden lang dauert es, bis sich die erste Knospe zur vollen Blüte entfaltet.

Atemberaubend apricotfarben, streckt sie ihre Blütenblätter der Sonne entgegen. Wolfgang Fleischer ist vorerst zufrieden, die Mühe hat sich gelohnt.

Jetzt kommt die Bewährungsprobe: penibel werden Blütenblätter, Blühdauer, Blühfrequenz, Rhizomtyp, Laubentwicklung und vieles mehr protokolliert und ausgewertet. Wer nicht besteht, wandert gnadenlos auf den Kompost.

Nymphaea „Vaclav Havel“ hat jede Prüfung mit Auszeichnung bestanden: die Blüte ca. 14 cm groß, 26-30 Blütenblätter, leuchtet am 1. Tag in kräftigem apricot bis lachsfarben, dann verstärkt sich der cremegelbe Grundton. Die Blüte ist für den Schnitt geeignet und blüht in der Vase länger als im Freien. Dazu kommt makellos dreifärbig marmoriertes Laub, das im Hochsommer geringfügig vergrünt; das Rhizom, der unterirdische Teil der Pflanze, von dem nach oben Laub und Blüten, nach unten die Wurzeln ausgehen, wächst langsam und vermehrt sich nur dicht an der Mutterpflanze.

Die Namensgebung ist eine Hommage des Schriftstellers Wolfgang Fleischer an den ehem. „Dichterpräsidenten“ der tschechischen Republik, dem er, als Kollege beim Verlag Rowohlt, in großer Bewunderung verbunden ist. Es ist eine tiefe Liebe, die Wolfgang Fleischer mit den Seerosen verbindet, eine Besessenheit geradezu. Eine Liebe, die sich nicht um Zahlen kümmert, seien sie rot oder schwarz.

Zahlreiche Seerosenkandidaten stehen bei Wolfgang Fleischer auf dem Prüfstand, andere haben schon bestanden, denen es noch an Stückzahl und Namen fehlt.

Richard Weixler aus Wels, Seerosenzüchter und Freund von Wolfgang Fleischer, wird demnächst Nymphaea „Vaclav Havel“ vorstellen und in – noch – geringer Stückzahl für den Verkauf bereithalten.

Anna Dobler/Wolfgang Fleischer
Anna Dobler und Wolfgang Fleischer sind Autoren der Bücher „Der Schwimmteich“ und „Der Schwimmteich im Garten“, Orac Verlag



SCHWIMMTEICHE ALS TODESFALLE FÜR KRÖTEN
Verband Österreichischer Schwimmteichbauer


Jedes Frühjahr häufen sich die Meldungen von Biotop- und Schwimmteichbesitzern, dass tote Kröten im Wasser treiben. Biologen sind der Sache im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Grund gegangen“ und haben festgestellt, dass vor allem Krötenweibchen bei Kälteeinbrüchen gerne die tieferen Wasserzonen aufsuchen.
Sie versuchen dann vergeblich an der glatten Folie wieder nach oben zu gelangen und ertrinken jämmerlich.

Einerseits sterben die Tiere einen qualvollen Tod, andererseits leidet das Wasser durch Schadstoffe, die bei der Verwesung entstehen – vor allem aber durch freiwerdendes Phospat. Die Folge ist oft, dass eine starke Algenentwicklung einsetzt und extreme Wassertrübungen entstehen.

Biotop- und Schwimmteichbesitzer werden daher aufgerufen, besonders im März den Teichgrund genau zu beobachten, ob dort Kröten zu sehen sind. Mit einem langen Kescher sollten die Tiere herausgefangen und in seichten Bereichen abgesetzt werden.

Schon im Herbst vorbeugen
Die einzig verlässliche vorbeugende Maßnahme besteht darin, bereits im Herbst ein Netz mit einer Maschenweite von ca. 15-20 mm über tiefe Bereiche zu spannen – die Tiere landen darauf und können auch wieder herunterklettern. Das Netz wird mit Steinen beschwert – 60 m2 für einen Schwimmteich von 100 m2 Oberfläche kosten nicht mehr als EUR 50,--.

Die Kaulquappen von Kröten – aber auch von Fröschen erfüllen im Teich eine wichtige Aufgabe:
Sie ernähren sich von Algen und putzen den Teich mitunter blitzsauber – mit den aufgenommenen Nährstoffen verlassen sie das Gewässer meist, ehe die Badesaison beginnt. Sie transportieren als einzige Lebewesen maßgebliche Mengen an Biomasse aus dem Teich. Rechnet man, dass 5 Krötenpärchen ca. 25.000 Eier in Laichschnüren ablegen, und etwa 20 % der Kaulquappen überleben und als kleine Lurche das Gewässer verlassen, sind das immerhin 5.000 Tiere mit einem Lebendgewicht von 1-2 Gramm – also verlassen 5 kg Biomasse den Teich. (beobachtet und berechnet bei einem 150 m2 großen Schwimmteich in Wels). Von diesen Tieren werden freilich mehr als etwa 95 % gefressen oder verunglücken auf den Straßen. Die Population des Schwimmteiches ist seit 10 Jahren mit 10-15 Kröten jährlich ziemlich stabil.

Lurche stehen zudem auf der roten Liste und verdienen unseren besonderen Schutz.

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim:
VERBAND ÖSTERREICHISCHER SCHWIMMTEICHBAUER
Email: verband.oe.schwimmteichbauer@gmx.at
Fax: 07242-66692-4



DER SCHWIMMTEICH DSCHUNGEL

Eine Kundin aus Innsbruck hat es kürzlich sehr deutlich formuliert: „Wie finde ich mich im Dschungel der Schwimmteich-Systeme zurecht?“ Diese Frage habe ich in den letzten Jahren in ähnlicher Form oft gehört. Jeder Schwimmteichan-bieter behauptet klarerweise, dass sein System das Beste sei und manchmal noch, dass andere nichts taugen. Nach Meinung vieler Interessenten haben solche Aussagen wenig weitergeholfen. Daher haben wir in einer Arbeitsgruppe vom Verband Österreichischer Schwimmteichbauer 5 Kategorien von Schwimmteichen ausgearbeitet. Das wurde von vielen Kunden sehr gut aufgenommen, sie fühlten sich aufgeklärt und konnten sich prinzipiell leichter ent-scheiden, z.B. ob sie nun eher einen Schwimmteich „Natur pur“ oder doch einen mit mehr Technik bevorzugen. Grundlage dieser Gespräche über Kategorien war immer das Bestreben, den Kunden oder die Interessentin recht sachlich und unvoreingenommen über die Vor- und Nachteile der verschiedenen (technischen) Kategorien aufzuklären. Die Entscheidung wurde dadurch oft er-leichtert und so sollte es auch sein – denn die Kundin ist Königin und der Kunde ist König.

Bauweise und Funktion
Grundsätzlich hat eine bestimmte Bauweise und Gestaltung noch nichts mit der Funktion eines Schwimmteiches zu tun. Der „Biologie“ ist es ziemlich egal, ob beim Bau von Schwimmteichen Abgrenzungen aus Beton, Holz, Kunststoff, Teichsäcken oder Steinen eingebaut werden (solange diese die Wasserqualität nicht beeinflussen). Auch für die verwendeten Folien dürfte dieser Gedanke gelten – anders bei der Technik, was die Umwälzung, Filtrierung und Hydraulik des Wassers betrifft. Je nach Einsatz und Qualität dieser (Umwälzungs-) Technik geschieht die Zuordnung zu den 5 Kategorien. Allerdings sind meist bestimmte Bauweisen (formale Becken, architektonisch geplante Anlagen…) mit mehr oder weniger Technik ausgestattet. Ein Irrglaube hält sich übrigens standhaft: „Je mehr Umwälzung – desto sauberer ist das Wasser.“ Sanierungs-fälle und Gutachten der letzten Jahre zeigen, dass dieser Irrtum sehr teuer werden kann – oftmals ist die Wasserqualität bei Schwimmteichen mit einem zuviel an Technik schlechter, als in vergleichbaren naturnahen Anlagen. Technik an sich ist wertfrei und wenn sie richtig eingesetzt wird und biologische Abläufe unterstützt oder Pflegearbeit erleichtert, sehr sinnvoll.

Nutzungskapazität
Wird Technik sinnvoll eingesetzt, kann man die Nutzungskapazität von Schwimmteichen erhöhen, das ist besonders bei öffentlichen Anlagen der Fall. Geht man bei einer privaten Anlage davon aus, dass man pro Benutzer etwa 20 m2 Wasseroberfläche benötigt, wird sich bei einer öffentlichen Anlage die Fläche auf 5 m2 reduzieren (= 10 m2).
Es geht unter anderem um die Abbaukapazität von organischen Substanzen (mg TOC/h/m2) – wird das Badewasser so umgewälzt, dass durch geeignete Pflanzen und Mikroorganismen bestimmte Nährstoffe optimal um- und abgebaut werden und Schwebealgen filtriert werden, Biomasse durch Grob- und Feinfilter optimal entfernt wird – könnte die notwendige Wasserfläche pro Badegast wahrscheinlich auf 2,5 m2 (= 5 m2) reduziert werden.

Vorgangsweisen in der Praxis
Interessenten und Kunden sind sehr dankbar, wenn man ihnen praktische Beispiele zeigt, in dem man Schwimmteiche verschiedener Kategorien besucht, die mehr als 5 Jahre alt sind – denn wie die meisten Schwimmteichbauer wissen, kann ein Schwimmteich kaum so schlecht gebaut werden, dass er nicht trotzdem 2 oder 3 Jahre leidlich funktioniert.

Kategorie 1 – Natur-Schwimmteich ohne Technik
Etwa die Hälfte oder zwei Drittel der Gesamtwasserfläche sind bepflanzt, es bestehen Tiefwasserzonen für Unterwasserpflanzen und Seerosen, Feucht-, Ufer- und Flachwasserzonen, die mehr oder weniger bewachsen sind. Je nach Wartung und Pflege kommt es im Laufe der Jahre meist zu einer Ansammlung von mehr oder weniger Schlamm, der als PH-Wert-Puffer auch eine wichtige Rolle spielen kann. Das Wasser ist je nach Nährstoffeintrag und Pflege mesotroph bis eutroph, im Frühjahr kommt es oft zu einer stärkeren Fadenalgenbildung. Im Laufe weniger Wochen verschwinden die Algen meist von alleine und liefern Seerosen, Unterwasser- und Sumpfpflanzen Nährstoff für üppiges Wachstum. Auch Trübungen treten fallweise auf, vor allem, wenn Schlamm vom Grund des Schwimmbereiches nicht regelmäßig entfernt wurde.

Es besteht jedoch ein relativ stabiles biologisches Gleichgewicht, das Gewässer verkraftet Nährstoffeintrag z.B. durch Blütenstaub sehr gut und reagiert mit verstärktem Pflanzenwachstum. Der Sauerstoffgehalt steigt tagsüber oft über 180 % und sinkt in der Nacht dementsprechend ab, was nicht alle Lebewesen auf Dauer gut vertragen. Der PH-Wert ist überraschender Weise oft relativ stabil und zwischen 7 und 8,5 – die Pufferung erfolgt offenbar durch sedimentierte Organismen durch die CO2 frei wird.

Die „Wasserreinigung“ erfolgt in erster Linie durch Hydrophyten, Helophyten und Hygrophyten, sowie durch Mikroorganismen, Zooplankton (Daphnien, Cyclops). Letztere treten oft in großen Mengen auf, vor allem in schattigen Bereichen (große rote Daphnie). Die Sichttiefe bei stark eutrophierten Teichen liegt teilweise bei nur 70 – 100 cm, bei weniger eutrophierten oft sehr stabil bis zum Grund (oft 3 - 4 m).

Die Pflege besteht im Entfernen von Biomasse (Schneiden von Pflanzen im Herbst und im Frühjahr) und im Absaugen von Schlamm. Die Besitzer solcher Anlagen lieben die Natur und die Artenvielfalt Ihrer Teiche und greifen meist wenig in die natürlichen Abläufe ein.

Kosten: Je nach Größe und Bauweise – Art der Abdichtung und Lage kann ein m2 Preis von EUR 100,-- bis EUR 250,-- angenommen werden.

Kategorie 2 – Schwimmteiche mit wenig Technik
Ende der 80er Jahre wurden in manche Schwimmteiche bereits kleine Umwälz-pumpen eingebaut, die meist einen Bachlauf oder Wasserfall zu betreiben hatten – auch heute noch wünschen viele Kunden nur eine sehr sanfte Technik - oftmals durch Solarenergie betrieben. Die Umwälzung pro Tag beträgt etwa 10 – 20 % des Gesamtvolumens, dadurch kommt es zu einer besseren Verteilung von Nährstoffen und Sauerstoff. Der Effekt ist oft, dass der Nährstoffabbau günstiger verlauft, und das Wasser doch klarer ist als in Teichen ohne Technik.

Etwa 50 % der Gesamtwasserfläche sind bepflanzt, es bestehen gut entwickelte Unterwasserpflanzen in mehreren Sorten, dasselbe gilt für Helophyten und Hygrophyten.

Pflege und Wartung: Pflanzen werden im Herbst und im Frühjahr geschnitten, Unterwasserpflanzen auch im Sommer. Schlamm wird mindestens 1 x jährlich abgesaugt und wenn viel Laubbäume in der Nähe sind, erfolgt eine Abdeckung im Herbst mit einem Laubschutznetz. Neben dem Betrieb einer Pumpe also bereits eine ganze Reihe von „technischen Eingriffen“.

Kosten: Je nach Bauweise, Lage und Größe etwa EUR 250,-- bis EUR 350,--.

Kategorie 3 – Schwimmteich mit Oberflächenabsaugung
Diese Schwimmteiche mit „mittlerer Technik“ zeichnen sich durch ein stabiles biologisches Gleichgewicht und meist klares Wasser aus. Mindestens 40 % der Gesamtwasserfläche sind bepflanzt, Schwimm- und Regenerationsbereich sind deutlich voneinander abgegrenzt. Solche Schwimmteiche haben meist eine Überlaufrinne oder Schwimmskimmer, eine Pumpe mit 230 oder 380 V wälzt theoretisch täglich 50 – 100 % des Gesamtwasservolumens um.
Diese Umwälzung erfolgt aber in erster Linie an der Oberfläche, dadurch kommt es zu der gewünschten Entfernung von Biomasse aus dem Gewässer. Laub, Blütenblätter, Algen... landen in einem Grobfilter und können von dort mühelos entfernt werden. Dadurch wird eine Nährstoffanreicherung (und Schlammbildung) hintangehalten und der Schwimmteich bleibt lange in einem oligotrophem oder mesotrophem Zustand.
Die Pumpe läuft täglich 6 – 12 Stunden (bei Bedarf auch mehr), die Energiekosten liegen bei etwa EUR 500,- bis EUR 800,-- pro Jahr. Die Kosten für die Technik liegen bei ca. EUR 2500,-- bis EUR 3500,--, bei Anlagen bis zu 300 m2 Wasseroberfläche.
Diese Variante von Schwimmteich wird möglicherweise deswegen von 80 % der Kunden gewählt, weil man sich viel Arbeit durch Abkeschern erspart – Überlaufrinne oder Korb des Skimmers werden mehrmals pro Woche gereinigt.

Die Kosten für eine derartige Anlage liegen bei ca. EUR 250,-- bis EUR 300,-- pro m2 Wasseroberfläche. Meist besteht der Schwimmbereich aus einem Beton- oder Holzbecken oder für die Abgrenzung werden Kunststoffelemente verwendet.

Kategorie 4 – Schwimmteich mit viel Technik
Der bepflanzte Regenerationsbereich beträgt bei solchen Schwimmteichen meist etwa 1/3 der Gesamtfläche – es werden meist nur wenige Pflanzen gesetzt. Eine starke Pumpe erzeugt einerseits eine starke Oberflächenströmung für Skimmer oder Überlaufrinne, andererseits wird Wasser durch Kies oder Zeolithfilter in Drainagesysteme außerhalb der Schwimmzone gepumpt. Dadurch soll das Wasser zusätzlich feinfiltriert werden und ein Abbau von Nährstoffen wird angenommen. Zusätzlich gibt es meist Fein- und Mikrofaserfilter – aufwendige Filterkammern werden errichtet. Die Anbieter solcher Anlagen setzen mehr auf die Wasserreinigung durch die technische Anlage als durch natürliche Regelmechanismen. Das technische System verlangt einen relativ hohen Wartungsaufwand, die Kosten von Betrieb sind hoch.

Kosten bei Errichtung EUR 300,-- bis EUR 500,-- pro m2 Wasserfläche und Betriebs-kosten von EUR 800,-- bis EUR 1600,-- pro Jahr.

Kategorie 5 – Öko-Pool
Diese Anlagen haben entweder nur noch ganz geringe Pflanzflächen (10 – 20 %) oder verzichten ganz auf höhere Pflanzen. Als „Regenerationsbereiche“ werden Kies- und Schotterkörper genutzt, die Wasserreinigung soll durch Mikroorganismen funktionieren (ähnlich wie bei bepflanzten Kiesfiltern), sowie durch mechanische Filtrierung. Das aufwendige Drainage- und Ansaugsystem wird durch sehr starke Pumpen betrieben, oft gekoppelt mit Skimmern, Überlaufrinnen und Anschwemmfiltern. Der Teichgrund ist meist eben und wird mit einem Roboter gereinigt – die manuelle Pflegearbeit soll sich auf ein Minimum beschränken.
Äußerlich ist oft nicht gleich erkennbar, ob es sich nicht um einen herkömmlichen Pool mit chemischer Wasseraufbereitung handelt oder um einen „Öko-Pool“ oder „Natur-Pool“. Zooplankton ist im Wasser kaum noch zu finden, da die Wasserumwälzung sehr rasch passiert – bis zu 10 x pro Tag wird das gesamte Wasservolumen umgewälzt.

Die Kosten bei der Errichtung betragen pro m2 etwa EUR 400,-- bis EUR 600,-- und die Betriebskosten liegen oft über EUR 1000,-- bis EUR 2000,--. Der Wartungs- und Arbeitsaufwand ist oft beträchtlich, auch wird erfahrungsgemäß viel Geld für biologische Teichpflegemittel ausgegeben.
Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Anlagen auf Dauer bewähren.

Richard Weixler